
On Tour in Palma
Kathedrale, Altstadtgassen und eine Pause auf einem schönen Platz: So lernen Sie Palma kennen, ohne gleich die ganze Insel einzuplanen.
Palma de Mallorca
Für einen ersten Landgang in Palma würden wir in der Altstadt bleiben. Rund um die Kathedrale, die Plaça de Cort und die Plaça Major gibt es genug zu entdecken. Wichtig ist zuerst der Weg vom Schiff: Der Hafen ist groß, und nicht jeder Liegeplatz liegt gleich nah am Zentrum.
So starten Sie Ihren Landgang
Ab Hafen
Speichern Sie die genaue Estació Marítima Ihres Schiffes. Die Hafenbehörde unterscheidet mehrere Terminalbereiche, darunter die weiter außen liegenden Anlagen am Dic de l’Oest. Planen Sie den Weg ins Zentrum deshalb ab Ihrem tatsächlichen Ausgang. Fragen Sie an Bord nach einem Shuttle und seinem Treffpunkt für die Rückfahrt. Für einen Linienbus prüfen Sie die aktuelle Verbindung bei EMT Palma; ein Taxi ist eine weitere Möglichkeit. Wie lange Sie unterwegs sind, hängt von Ihrem Liegeplatz und dem gewählten Transfer ab.
Mit eingeschränkter Mobilität
Die Altstadt erkunden Sie am besten in einer Runde, die zu Ihrer Kondition passt. Für wenig Laufstrecke fahren Sie bis in die Nähe der Kathedrale und bleiben im unteren Altstadtbereich. Stufen, Pflaster und Steigungen können einzelne Wege erschweren. Klären Sie einen stufenarmen Zugang zu einer Innenbesichtigung direkt beim Anbieter.
Mit Kindern unterwegs
Mit Kindern lieber wenige Stationen und eine richtige Pause einplanen. Die freie Fläche am Parc de la Mar eignet sich für einen ruhigeren Abschnitt. Im Sommer werden die Wege in der Sonne schnell anstrengend.
Bei schlechtem Wetter
Bei Regen können Sie eine Innenbesichtigung wählen, etwa die Kathedrale oder ein Museum. Prüfen Sie die Öffnung vorab. Die Kathedrale ist nicht an jedem Tag für touristische Besuche geöffnet; eine Außenansicht funktioniert auch ohne Eintrittskarte.
Euro · Spanisch und Katalanisch
Ein Vorschlag für Ihren Landgang
Etwa 3 bis 4 Stunden für die Stadt. Das ist eine Orientierung für Ihre Planung. Wege vom und zum Schiff, Wartezeiten und zusätzliche Pausen kommen dazu.
Am Parc de la Mar ankommen
Nach dem Transfer beginnen Sie unten am Parc de la Mar mit dem Blick auf die Kathedrale. Notieren Sie den Treffpunkt für die Rückfahrt Ihres Shuttles oder den Namen Ihres Terminals. Der Platz am Wasser ist ein guter Anfang, bevor es in die Altstadt geht.
Kathedrale und Almudaina ansehen
Gehen Sie zum Bereich der Kathedrale und des Almudaina-Palastes. Für eine Innenbesichtigung wählen Sie bewusst eines der beiden Ziele und prüfen Eintritt und Öffnungszeiten. Nehmen Sie sich sonst Zeit für die Fassaden und den Blick über die Bucht.
Durch die Altstadt zur Plaça de Cort
Über die Carrer del Palau Reial gelangen Sie zur Plaça de Cort mit dem Rathaus. Schauen Sie auch in die kleinen Seitenstraßen, ohne die Orientierung zu verlieren. Öffentliche Durchgänge und geöffnete Höfe sind schöne Ergänzungen; private Bereiche bleiben privat.
Auf der Plaça Major eine Pause machen
Setzen Sie die Runde zur Plaça Major fort. Hier können Sie eine Pause einlegen und in Ruhe entscheiden, wie viel Zeit noch bleibt. Eine Kaffeepause gehört für uns eher in den Plan als ein weiterer, weit entfernter Programmpunkt.
Zum vereinbarten Rückweg aufbrechen
Gehen Sie wieder Richtung untere Altstadt und zu Ihrem bestätigten Transfer. Rechnen Sie Wartezeit, Verkehr und den Weg vom Hafeneingang bis zur Gangway mit ein. Eine Rundfahrt nach Sóller oder ein entfernter Strand gehört in einen eigenen Ausflug.
Wenn Sie es kürzer halten möchten
Bei knapper Zeit reichen Parc de la Mar, die Kathedrale von außen und eine kurze Altstadtrunde. Die Plaça Major oder eine längere Innenbesichtigung lassen Sie dann weg. Beginnen Sie den Rückweg, bevor die Zeit knapp wird.
EU-Roaming in Spanien – Vorsicht im Schiffsnetz

In Spanien können Sie mit Ihrem deutschen Mobilfunktarif an Land grundsätzlich wie zu Hause telefonieren, SMS verschicken und im Internet surfen. Das gilt für das Mobilfunknetz an Land – nicht automatisch an Bord.
So funktioniert „Roam like at home“: Anrufe, SMS und mobile Daten nutzen Sie grundsätzlich zu den Bedingungen Ihres deutschen Mobilfunktarifs. Für eingehende Anrufe fällt innerhalb der EU-/EWR-Roamingzone normalerweise kein zusätzlicher Roamingaufschlag an.
Das sollten Sie vorher prüfen: Schauen Sie vor der Reise nach, wie viel Datenvolumen Ihr Tarif im Ausland umfasst. Bei großen oder unbegrenzten Tarifen können Fair-Use-Grenzen gelten. Sonderrufnummern und zusätzliche Leistungen können extra kosten. Lesen Sie auch die Informations-SMS Ihres Anbieters, sobald sich Ihr Handy im Mobilfunknetz an Land anmeldet.
An Küsten und Grenzen: Kontrollieren Sie den angezeigten Netzbetreiber. Das Smartphone kann sich in ein stärkeres Netz eines Nicht-EU-Nachbarlands oder noch vor dem Anlegen in das Schiffsnetz einbuchen. Wählen Sie das Netz im Zweifel manuell und aktivieren Sie mobile Daten erst im bestätigten Mobilfunknetz an Land.
Risiko Schiffs- und Satellitennetz: Außerhalb der Reichweite eines terrestrischen Landnetzes kann sich das Smartphone automatisch in ein nicht-terrestrisches Bordnetz einwählen. Dieses Netz gehört nicht zum EU-Roaming; Gespräche, SMS und besonders mobile Daten können wesentlich teurer sein. Auch Hintergrundaktualisierungen, Fotosicherungen und Messenger können unbemerkt Daten übertragen.
So schützen Sie sich: Aktivieren Sie den Flugmodus spätestens vor dem Ablegen. Wenn Sie ein Schiffs-WLAN gebucht haben, schalten Sie anschließend nur WLAN gezielt wieder ein; mobile Daten und Datenroaming bleiben aus. Beim Einlaufen aktivieren Sie Mobilfunk erst wieder, nachdem auf dem Display eindeutig ein passendes Landnetz angezeigt wird.
Schiffs-WLAN ist etwas anderes: Ein bewusst gebuchtes Internetpaket der Reederei wird über das Schiffs-WLAN genutzt und nicht als Mobilfunkroaming abgerechnet. Kostenfreie Bord-App-Funktionen, Messenger, Surfen, Streaming, Laufzeit und Zahl der nutzbaren Geräte unterscheiden sich jedoch bei AIDA, Mein Schiff, MSC und anderen Reedereien. Unser Ratgeber „Internet an Bord“ erklärt Pakete, Apps und Kostenfallen →
Quellen und weitere Hinweise anzeigen
✓ Sicher unterwegs
Achten Sie an stark besuchten Plätzen auf Tasche und Telefon. Im Sommer gehören Wasser, Sonnenschutz und Pausen im Schatten dazu. Nutzen Sie im Hafen nur freigegebene Wege und beachten Sie Umleitungen. Die an Bord genannte An-Bord-Zeit ist Ihr verbindlicher Rückkehrtermin.
Richten Sie sich nach der An-Bord-Zeit Ihrer Reederei. Klären Sie den Rückweg, bevor Sie losgehen, und planen Sie einen eigenen Puffer ein.
Quellen und weitere Informationen
Offizielle Informationen geprüft am 26. Oktober 2026. Öffnungszeiten, Transfers und Zugänge können sich ändern.

Hans’ Tipp
Bleiben Sie beim ersten Besuch in Palma. Eine überschaubare Altstadtrunde mit Pause ist angenehmer, als Stadt, Strand und Inselrundfahrt in denselben Landgang zu packen.
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